Ausstellung, Performance, Artist Talk, Filmvorführung, Workshops, Symposium
6.–12. März 2026
Eröffnung & Performance: 6. März, 18 Uhr
Finissage & Symposium: 12. März, 17 Uhr
Während der Woche: Workshops, ein Performanceabend, Filmvorführung, Gespräche und weitere Formate.
Das gesamte Programm und die Anmeldung stehen unten.
Ort: SCHOPF2 / Kreativpioniere Freiburg – Schildacker e. V. Schopfheimer Str. 2, 79115 Freiburg
Ausstellende Künstlerinnen des M.A.R.S. Kollektivs: Sylvia Gaßner, Hannah Kindler, Milena Naef, Sanne Freijdag, Katarina Strasser, Katharina Wenk
Eingeladene Künstlerinnen: Celia Brown, Andrea Hess, Séverine Kpoti
Kuration: Hannah Kindler Kuratorische Assistenz: Johanna Scheibler
Programm
Freitag, 06.03.2026
18 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Allegories with Many Tongues
19 Uhr Performance
Erinnerungsstück mit Sylvia Gaßner
Samstag, 07.03.2026
11–13 Uhr Kinderworkshop Collage
Ellinor Amini vom ILLU Freiburg e. V.
für Kinder von 6–12 Jahren
(Eventbrite-Link folgt)
15–17:30 Uhr Cyanotypie Workshop Echo in Blau
Selbstverständnis und Inszenierung
Mit Elisabeth Zeller
22 Uhr Krone der Schopfung – Party zum Weltfrauentag
Organisiert vom Juicy Loops Kollektiv (FLINTA*-DJ-Kollektiv)
Spendenempfehlung 10 € an der Abendkasse
Sonntag, 08.03.2026
11–12:30 Uhr LUNA YOGA® Beckenraum stärken, Balance finden
Mit Birgit Kindler
14 Uhr Demonstration zum Feministischen Kampftag
Treffpunkt Platz der Alten Synagoge
Montag, 09.03.2026
10–11:30 Uhr Yoga im Mondzyklus
Mit Nina Devi
Anmeldelink folgt in Kürze
16–18 Uhr Frauen*streik
Mit dem Töchterkollektiv
Treffpunkt Platz der Alten Synagoge
16:30 Uhr Workshop Dirty Lines, Vivid Colors
Buntstift-Zeichnung
Mit Elisabeth Zeller
Dienstag, 10.03.2026
16–18:30 Uhr Workshop Acryl & Collage Mut zur Farbe
Mit Julia Huber
19–21 Uhr Performanceabend
Under my Skin, Performance von Winnie Luzie Burz und Performative Essay-Lesung von Magdalena Weniger
Mittwoch, 11.03.2026
15–17 Uhr Kinderworkshop Laut & Leise, Hell & Dunkel
Mit Winnie Luzie Burz & Hannah Kindler
17–18 Uhr Vortrag Humanitäre Frauenarbeit in Afghanistan
Mit Nasir Saberi (Human You and Me e. V.)
19–22 Uhr Filmabend
In Kooperation mit dem aka-Filmclub der Universität Freiburg
Filme: Born in Flames (1983) und Jeanne Dielman (1975)
Donnerstag, 12.03.2026
14:30 Uhr Kinderworkshop Cyanotypie Magische Schattenbilder
Mit Julia Huber
17–19 Uhr Symposium & Finissage
Mit Beiträgen von Sascia Bailer, Mari’on Mangelsdorf, Jutta Krauß und Andrea La Gos, dem Töchterkollektiv, Feministische Geschichtswerkstatt Freiburg, Artist Talk mit Sylvia Gaßner, Milena Naef, Hannah Kindler, Katharina Wenk, Celia Brown, Andrea Hess; Moderation: Johanna Scheibler und Lynn Seifert


Ausstellung
Allegories with Many Tongues ist eine Ausstellung mit einwöchigem öffentlichem Rahmenprogramm, initiiert und kuratiert vom MARS Kollektiv. Das Projekt schafft einen Raum, in dem Frauen* ihre eigenen Geschichten erzählen, weitergeben und neu zusammensetzen können. Im Mittelpunkt steht Erzählen als gemeinsame Praxis: nicht als fertige Geschichte, sondern als etwas, das im Austausch entsteht, sich verändert und weitergetragen wird.
Ausgangspunkt ist das Verständnis von Allegorie als offene Erzählform. Allegorien übersetzen abstrakte Ideen, Werte oder gesellschaftliche Vorstellungen in Figuren, Bilder und Handlungen. In Allegories with Many Tongues wird diese Form bewusst geöffnet: Allegorie erscheint hier nicht als eindeutige Bildsprache, sondern als bewegliche Struktur. Bedeutungen sind nicht festgeschrieben, sondern entstehen im Sprechen, im Zeigen und im gemeinsamen Vollzug abhängig davon, wer erzählt, wer zuhört und aus welcher Perspektive gesprochen wird.
Die Ausstellung versammelt zeitgenössische künstlerische Arbeiten, die mit Formen des Erzählens, der Verkörperung und der Überlieferung arbeiten, ohne sich auf eine lineare Narration festzulegen. Vertraute Rollenbilder, Zuschreibungen und Symbole werden aufgenommen und umgedeutet. Figuren verschieben ihre Bedeutung, Stimmen überlagern sich, Materialien und Gesten eröffnen neue Lesarten. So entstehen allegorische Räume, in denen viele Bedeutungen nebeneinander bestehen können; ohne eindeutige Botschaft, ohne eine einzige Wahrheit.
Ein besonderer Fokus liegt auf künstlerischen Praktiken von Frauen*, die dominante Vorstellungen von Geschlecht, Identität und Autorschaft nicht nur thematisieren, sondern formal unterlaufen. Alte, stereotype oder einseitige Erzählungen werden nicht ersetzt durch eine neue „richtige“ Geschichte, sondern durch eine Vielheit von Perspektiven ergänzt. Geschichte erscheint hier nicht als abgeschlossener Referenzraum, sondern als etwas, das im Erzählen, Teilen und Weitergeben immer wieder neu hergestellt wird.
Erzählen wird in Allegories with Many Tongues als etwas Wirksames verstanden. Wenn Frauen* ihre Erfahrungen, Erinnerungen und Deutungen selbst formulieren, verändert sich auch das Bild von Realität. Geschichten, die lange übergangen, vereinfacht oder von außen definiert wurden, erhalten Raum – nicht als Rückblick, sondern als Teil der Gegenwart.
Das begleitende öffentliche Programm erweitert die Ausstellung um diskursive, performative und kollektive Formate. Workshops, Gespräche, Reading Groups, Lesungen, Tanzperformances, ein Liederabend und situative Beiträge verstehen sich nicht als Kommentierung der Werke, sondern als integraler Bestandteil der kuratorischen Struktur. Erzählen wird hier als Handlung begriffen – als Praxis, durch die Realität verhandelbar wird und neue Möglichkeitsräume entstehen.
Im Rahmenprogramm lädt das MARS Kollektiv außerdem andere Personen, Gruppen und Initiativen ein, ihre Arbeit zu Themen wie Frauengeschichte, feministischer Erinnerung, Rechten und kollektiven Wissensformen zu teilen. So entsteht ein vielstimmiger Austausch zwischen künstlerischen, aktivistischen und gemeinschaftsbasierten Perspektiven.
Allegories with Many Tongues versteht sich als Einladung, Geschichten gemeinsam neu zu erzählen und darüber Vorstellungen von Geschichte, Geschlecht und Wirklichkeit zu verschieben.
* Hinweis zur Schreibweise Frauen*
Mit Frauen sind hier keine biologischen oder festen Zuschreibungen gemeint. Der Begriff wird offen und inklusiv verwendet und schließt alle Menschen ein, die sich als Frauen verstehen, ebenso wie nicht-binäre, trans*, inter* und andere FLINTA-Personen.
Das einwöchige Rahmenprogramm zu Allegories with Many Tongues versteht sich als Erweiterung der Ausstellung – als offener Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Praxis. Es verbindet künstlerische, körperliche, diskursive und alltagsnahe Formate und lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven auf Feminismus, Care, Erinnerung und Selbstermächtigung miteinander in Beziehung zu setzen.
Über die Woche hinweg entstehen Situationen des Mitmachens und Zuhörens, des Zeigens und Teilens. Workshops, Performances, Gespräche, Filmformate und ein abschließendes Symposium eröffnen verschiedene Zugänge, sinnlich, reflektierend, politisch. Manche Angebote richten sich gezielt an Kinder und Familien, andere schaffen konzentrierte Räume für künstlerische Praxis oder vertiefende Diskussionen. Gemeinsam ist ihnen die Idee, dass Erzählen kein fertiges Produkt ist, sondern ein kollektiver Prozess.
Das Rahmenprogramm bringt Künstler*innen, Initiativen, lokale Gruppen und überregionale Akteur*innen zusammen. Es verknüpft Fragen von Körper und Stimme mit Themen wie Erinnerungskultur, gesellschaftlicher Verantwortung und solidarischen Formen des Zusammenlebens. Dabei werden unterschiedliche Wissensformen sichtbar: künstlerische Forschung, gelebte Erfahrung, aktivistische Praxis und akademische Perspektiven stehen nebeneinander und treten in Austausch.
Entwickelt wird das Programm vom M.A.R.S. Kollektiv in Zusammenarbeit mit eingeladenen Künstler*innen, Kooperationspartner*innen und Initiativen. Im Sinne von Allegories with Many Tongues bleibt es offen für Vielstimmigkeit und unterschiedliche Formen des Erzählens; als lebendiger Resonanzraum, der über die Ausstellung hinausweist.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg
Gehostet von SCHOPF2 / Kreativpioniere Freiburg Schildacker e.V.


Ausstellung, Performance, Artist Talk, Filmvorführung, Workshops, Symposium
6.–12. März 2026
Eröffnung & Performance: 6. März, 18 Uhr
Finissage & Symposium: 12. März, 17 Uhr
Während der Woche: Workshops, ein Performanceabend, Filmvorführung, Gespräche und weitere Formate.
Das gesamte Programm und die Anmeldung stehen unten.
Ort: SCHOPF2 / Kreativpioniere Freiburg – Schildacker e. V. Schopfheimer Str. 2, 79115 Freiburg
Ausstellende Künstlerinnen des M.A.R.S. Kollektivs: Sylvia Gaßner, Hannah Kindler, Milena Naef, Sanne Freijdag, Katarina Strasser, Katharina Wenk
Eingeladene Künstlerinnen: Celia Brown, Andrea Hess, Séverine Kpoti
Kuration: Hannah Kindler Kuratorische Assistenz: Johanna Scheibler
Programm
Freitag, 06.03.2026
18 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Allegories with Many Tongues
19 Uhr Performance
Erinnerungsstück mit Sylvia Gaßner
Samstag, 07.03.2026
11–13 Uhr Kinderworkshop Collage
Ellinor Amini vom ILLU Freiburg e. V.
für Kinder von 6–12 Jahren
(Eventbrite-Link folgt)
15–17:30 Uhr Cyanotypie Workshop Echo in Blau
Selbstverständnis und Inszenierung
Mit Elisabeth Zeller
22 Uhr Krone der Schopfung – Party zum Weltfrauentag
Organisiert vom Juicy Loops Kollektiv (FLINTA*-DJ-Kollektiv)
Spendenempfehlung 10 € an der Abendkasse
Sonntag, 08.03.2026
11–12:30 Uhr LUNA YOGA® Beckenraum stärken, Balance finden
Mit Birgit Kindler
14 Uhr Demonstration zum Feministischen Kampftag
Treffpunkt Platz der Alten Synagoge
Montag, 09.03.2026
10–11:30 Uhr Yoga im Mondzyklus
Mit Nina Devi
Anmeldelink folgt in Kürze
16–18 Uhr Frauen*streik
Mit dem Töchterkollektiv
Treffpunkt Platz der Alten Synagoge
16:30 Uhr Workshop Dirty Lines, Vivid Colors
Buntstift-Zeichnung
Mit Elisabeth Zeller
Dienstag, 10.03.2026
16–18:30 Uhr Workshop Acryl & Collage Mut zur Farbe
Mit Julia Huber
19–21 Uhr Performanceabend
Under my Skin, Performance von Winnie Luzie Burz und Performative Essay-Lesung von Magdalena Weniger
Mittwoch, 11.03.2026
15–17 Uhr Kinderworkshop Laut & Leise, Hell & Dunkel
Mit Winnie Luzie Burz & Hannah Kindler
17–18 Uhr Vortrag Humanitäre Frauenarbeit in Afghanistan
Mit Nasir Saberi (Human You and Me e. V.)
19–22 Uhr Filmabend
In Kooperation mit dem aka-Filmclub der Universität Freiburg
Filme: Born in Flames (1983) und Jeanne Dielman (1975)
Donnerstag, 12.03.2026
14:30 Uhr Kinderworkshop Cyanotypie Magische Schattenbilder
Mit Julia Huber
17–19 Uhr Symposium & Finissage
Mit Beiträgen von Sascia Bailer, Mari’on Mangelsdorf, Jutta Krauß und Andrea La Gos, dem Töchterkollektiv, Feministische Geschichtswerkstatt Freiburg, Artist Talk mit Sylvia Gaßner, Milena Naef, Hannah Kindler, Katharina Wenk, Celia Brown, Andrea Hess; Moderation: Johanna Scheibler und Lynn Seifert

Ausstellung
Allegories with Many Tongues ist eine Ausstellung mit einwöchigem öffentlichem Rahmenprogramm, initiiert und kuratiert vom MARS Kollektiv. Das Projekt schafft einen Raum, in dem Frauen* ihre eigenen Geschichten erzählen, weitergeben und neu zusammensetzen können. Im Mittelpunkt steht Erzählen als gemeinsame Praxis: nicht als fertige Geschichte, sondern als etwas, das im Austausch entsteht, sich verändert und weitergetragen wird.
Ausgangspunkt ist das Verständnis von Allegorie als offene Erzählform. Allegorien übersetzen abstrakte Ideen, Werte oder gesellschaftliche Vorstellungen in Figuren, Bilder und Handlungen. In Allegories with Many Tongues wird diese Form bewusst geöffnet: Allegorie erscheint hier nicht als eindeutige Bildsprache, sondern als bewegliche Struktur. Bedeutungen sind nicht festgeschrieben, sondern entstehen im Sprechen, im Zeigen und im gemeinsamen Vollzug abhängig davon, wer erzählt, wer zuhört und aus welcher Perspektive gesprochen wird.
Die Ausstellung versammelt zeitgenössische künstlerische Arbeiten, die mit Formen des Erzählens, der Verkörperung und der Überlieferung arbeiten, ohne sich auf eine lineare Narration festzulegen. Vertraute Rollenbilder, Zuschreibungen und Symbole werden aufgenommen und umgedeutet. Figuren verschieben ihre Bedeutung, Stimmen überlagern sich, Materialien und Gesten eröffnen neue Lesarten. So entstehen allegorische Räume, in denen viele Bedeutungen nebeneinander bestehen können; ohne eindeutige Botschaft, ohne eine einzige Wahrheit.
Ein besonderer Fokus liegt auf künstlerischen Praktiken von Frauen*, die dominante Vorstellungen von Geschlecht, Identität und Autorschaft nicht nur thematisieren, sondern formal unterlaufen. Alte, stereotype oder einseitige Erzählungen werden nicht ersetzt durch eine neue „richtige“ Geschichte, sondern durch eine Vielheit von Perspektiven ergänzt. Geschichte erscheint hier nicht als abgeschlossener Referenzraum, sondern als etwas, das im Erzählen, Teilen und Weitergeben immer wieder neu hergestellt wird.
Erzählen wird in Allegories with Many Tongues als etwas Wirksames verstanden. Wenn Frauen* ihre Erfahrungen, Erinnerungen und Deutungen selbst formulieren, verändert sich auch das Bild von Realität. Geschichten, die lange übergangen, vereinfacht oder von außen definiert wurden, erhalten Raum – nicht als Rückblick, sondern als Teil der Gegenwart.
Das begleitende öffentliche Programm erweitert die Ausstellung um diskursive, performative und kollektive Formate. Workshops, Gespräche, Reading Groups, Lesungen, Tanzperformances, ein Liederabend und situative Beiträge verstehen sich nicht als Kommentierung der Werke, sondern als integraler Bestandteil der kuratorischen Struktur. Erzählen wird hier als Handlung begriffen – als Praxis, durch die Realität verhandelbar wird und neue Möglichkeitsräume entstehen.
Im Rahmenprogramm lädt das MARS Kollektiv außerdem andere Personen, Gruppen und Initiativen ein, ihre Arbeit zu Themen wie Frauengeschichte, feministischer Erinnerung, Rechten und kollektiven Wissensformen zu teilen. So entsteht ein vielstimmiger Austausch zwischen künstlerischen, aktivistischen und gemeinschaftsbasierten Perspektiven.
Allegories with Many Tongues versteht sich als Einladung, Geschichten gemeinsam neu zu erzählen und darüber Vorstellungen von Geschichte, Geschlecht und Wirklichkeit zu verschieben.
* Hinweis zur Schreibweise Frauen*
Mit Frauen sind hier keine biologischen oder festen Zuschreibungen gemeint. Der Begriff wird offen und inklusiv verwendet und schließt alle Menschen ein, die sich als Frauen verstehen, ebenso wie nicht-binäre, trans*, inter* und andere FLINTA-Personen.

Das einwöchige Rahmenprogramm zu Allegories with Many Tongues versteht sich als Erweiterung der Ausstellung – als offener Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Praxis. Es verbindet künstlerische, körperliche, diskursive und alltagsnahe Formate und lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven auf Feminismus, Care, Erinnerung und Selbstermächtigung miteinander in Beziehung zu setzen.
Über die Woche hinweg entstehen Situationen des Mitmachens und Zuhörens, des Zeigens und Teilens. Workshops, Performances, Gespräche, Filmformate und ein abschließendes Symposium eröffnen verschiedene Zugänge, sinnlich, reflektierend, politisch. Manche Angebote richten sich gezielt an Kinder und Familien, andere schaffen konzentrierte Räume für künstlerische Praxis oder vertiefende Diskussionen. Gemeinsam ist ihnen die Idee, dass Erzählen kein fertiges Produkt ist, sondern ein kollektiver Prozess.
Das Rahmenprogramm bringt Künstler*innen, Initiativen, lokale Gruppen und überregionale Akteur*innen zusammen. Es verknüpft Fragen von Körper und Stimme mit Themen wie Erinnerungskultur, gesellschaftlicher Verantwortung und solidarischen Formen des Zusammenlebens. Dabei werden unterschiedliche Wissensformen sichtbar: künstlerische Forschung, gelebte Erfahrung, aktivistische Praxis und akademische Perspektiven stehen nebeneinander und treten in Austausch.
Entwickelt wird das Programm vom M.A.R.S. Kollektiv in Zusammenarbeit mit eingeladenen Künstler*innen, Kooperationspartner*innen und Initiativen. Im Sinne von Allegories with Many Tongues bleibt es offen für Vielstimmigkeit und unterschiedliche Formen des Erzählens; als lebendiger Resonanzraum, der über die Ausstellung hinausweist.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

Gehostet von SCHOPF2 / Kreativpioniere Freiburg Schildacker e.V.

Buy Art, Support M.A.R.S.
MARS runs the Orbit Gallery, a producer-run gallery that represents the work of its members and creates fair conditions for artistic production.
The gallery is not a commercial sales platform, but a solidarity-based infrastructure. It provides visibility, exchange, and fair participation in shared resources.
When you purchase an artwork through the Orbit Gallery, you support both the artist and the collective.
Between 80–85 % of each sale goes directly to the artist, while the remaining 15–20 % sustains MARS’ shared structures such as care, communication, publishing, collective projects, artistic research, and administrative work. This ensures that every purchase contributes to the ecosystems that make these practices possible.
Each sale is handled transparently: prices are agreed together with the artists, and buyers can receive information about provenance, technique, and edition upon request.
Artworks can be purchased either through the Orbit Gallery or directly from the artists.
For direct sales, we encourage a voluntary solidarity contribution to the collective – a gesture that sustains the shared infrastructures making this work possible.
In this way, an economy of connection emerges – one that links artistic production, care, and collective responsibility rather than competition.
DONNATIONS
M.A.R.S. – Maternal Artistic Research Studio e.V. is a registered non-profit association dedicated to supporting artists, researchers and cultural practitioners who integrate care into their work.
Donations directly fund artist fees, new productions, publications and collective gatherings. They help us create fair conditions for artists with care responsibilities and sustain infrastructures of artistic and social collaboration.
Every contribution, small or large, strengthens the M.A.R.S. movement and keeps its projects accessible.
As a non-profit organisation, all funds are used exclusively for artistic and cultural purposes. Donation receipts can be issued upon request.
OFFER PRACTICAL Support
You can also support M.A.R.S. by sharing your time, space or skills. This could include offering a studio or exhibition venue, childcare, transport or accommodation for artists, translation or documentation support, help with design, writing, editing or communication, access to printing or production facilities, or professional expertise in organisation, finances, or law.
It can also mean sharing visibility: inviting us into networks, connecting us with potential collaborators, or helping our projects reach new audiences.
These forms of support are vital for maintaining accessibility and care within M.A.R.S.; they allow those who might otherwise be excluded to participate fully, to show their work and to continue their artistic and care practices under fairer conditions.
Every contribution of time, space or expertise is deeply appreciated.
Together we sustain a structure in which artistic work and care work can coexist and support one another.
Corporate Sponsorship
Corporate Membership
Corporate Members are long-term allies who help sustain the infrastructures that make M.A.R.S. possible.
Through annual contributions, companies support artists, publications and workshops that connect art, care and community in meaningful ways.
Corporate Membership is an opportunity to engage with an international network of artists and thinkers, while fostering a culture of care and creativity within your organisation.
Corporate Members receive:
– Official listing on the M.A.R.S. website and printed materials
– Invitations for two representatives to previews and gatherings
– Early access to editions and publications
– Annual Behind the Scenes insight session with artists and curators
– Option to co-host a M.A.R.S. salon, dinner or creative workshop for staff or clients
– Tailor-made consulting on care & creativity (on request)
Suggested contribution: from €5,000 per year
Corporate Sponsorship
For companies wishing to contribute on a flexible or project-based basis — supporting exhibitions, performances, publications or annual programs.
Sponsorships can be one-time or renewed annually as part of an ongoing partnership.
Each collaboration is tailored individually to ensure that your company’s engagement aligns with its values and guiding principles.
Sponsorships may include:
– Exclusive previews or guided tours
– Private artist talks or studio visits
– Commissioned artworks or editions
– Logo presence on selected materials and publications
– Invitations to M.A.R.S. partner events
Tiers:
Sponsorships start from €2,500 for a Project Sponsor, from €5,000 for a Main Sponsor, and from €10,000 for a Lead Partnership.
All sponsorships directly fund artists, research and public programs that sustain the M.A.R.S. movement.
BECOME A MEMBER OF M.A.R.S.
Member of M.A.R.S. Collective
This membership is for cultural producers such as artists, performers, curators, writers and researchers who wish to actively engage with the M.A.R.S. collective.
This membership grows from a mutual collaboration. You can reach out and propose a project, join a workshop, co-create a publication or join one of our collaborations.
Once a collaboration has taken place and mutual interest is expressed, a formal membership of the collective is decided collectively by the group.
Benefits
– Participation in collective projects, residencies and workshops
– Visibility on our website and in M.A.R.S. publications
– Voting rights in association assemblies
– Invitations to member meetings and community gatherings
– Eligibility to propose new collaborative formats or host events under the M.A.R.S. framework
Annual contribution: 25 € (reduced fee available on self-assessment basis)
BECOME A MEMBER OF M.A.R.S.
Member of M.A.R.S. Collective
This membership is for cultural producers such as artists, performers, curators, writers and researchers who wish to actively engage with the M.A.R.S. collective.
This membership grows from a mutual collaboration. You can reach out and propose a project, join a workshop, co-create a publication or join one of our collaborations.
Once a collaboration has taken place and mutual interest is expressed, a formal membership of the collective is decided collectively by the group.
Benefits
– Participation in collective projects, residencies and workshops
– Visibility on our website and in M.A.R.S. publications
– Voting rights in association assemblies
– Invitations to member meetings and community gatherings
– Eligibility to propose new collaborative formats or host events under the M.A.R.S. framework
Annual contribution: 25 € (reduced fee available on self-assessment basis)
Supporting Membership
Supporting Membership
Supporting Members help M.A.R.S. maintain the structures that make artistic and care work possible. Your contribution supports artist fees, new projects, publications and public gatherings. By becoming a regular supporter, you help build a space where care and artistic labour are valued and sustained. As a Supporting Member, you become part of a growing community that believes in fair conditions for artists and in art as a shared responsibility.
Choose the membership level that fits your situation:
Seed Member – 25 € / year
For students, artists, activists and other allies who wish to join in solidarity at an accessible rate. A seed contribution that helps new ideas grow and connects you to the M.A.R.S. community.
Thank you gift:
Support Member – 60 € / year
For engaged supporters who wish to help the movement grow through steady support sustaining projects, artists and shared spaces of care. Your contribution helps M.A.R.S. remain active, visible and fair.
Thank you gift:
Circle Member – 150 € / year
For those who want to take an active role in sustaining M.A.R.S., staying close to its projects, sharing its values and contributing to the collective’s ongoing work. Circle Members help maintain the connections that keep the movement dynamic and evolving.
Thank you gift:
Care Patron – 500 € / year
For individuals, collectors, foundations or organisations who wish to take a special role in supporting M.A.R.S. Care Patrons make ambitious projects possible and strengthen the long-term sustainability of the movement. Their commitment helps secure fair conditions for artists and expand the shared infrastructures of art and care.
Thank you gift:
Supporting Membership
Supporting Membership
Supporting Members help M.A.R.S. maintain the structures that make artistic and care work possible. Your contribution supports artist fees, new projects, publications and public gatherings. By becoming a regular supporter, you help build a space where care and artistic labour are valued and sustained. As a Supporting Member, you become part of a growing community that believes in fair conditions for artists and in art as a shared responsibility.
Choose the membership level that fits your situation:
Seed Member – 25 € / year
For students, artists, activists and other allies who wish to join in solidarity at an accessible rate. A seed contribution that helps new ideas grow and connects you to the M.A.R.S. community.
Thank you gift:
Support Member – 60 € / year
For engaged supporters who wish to help the movement grow through steady support sustaining projects, artists and shared spaces of care. Your contribution helps M.A.R.S. remain active, visible and fair.
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Circle Member – 150 € / year
For those who want to take an active role in sustaining M.A.R.S., staying close to its projects, sharing its values and contributing to the collective’s ongoing work. Circle Members help maintain the connections that keep the movement dynamic and evolving.
Thank you gift:
Care Patron – 500 € / year
For individuals, collectors, foundations or organisations who wish to take a special role in supporting M.A.R.S. Care Patrons make ambitious projects possible and strengthen the long-term sustainability of the movement. Their commitment helps secure fair conditions for artists and expand the shared infrastructures of art and care.
Thank you gift:
UPCOMING AND CURRENT EVENTS
Exhibition, Performance, Artist Talk, Film Screening, Workshops, Symposium
06.03. 18.00 OPENING AND PERFORMANCE
12.03. 17.00 CLOSING AND SYMPOSIUM
1000 vases circulate from collective mass to individual use, foregrounding participation, care and urban commons.
A project by Hannah Kindler & Milena Naef
1000 vases circulate from collective mass to individual use, foregrounding participation, care and urban commons.
A project by Hannah Kindler & Milena Naef
Participatory two-hour workshop on the occasion of International Women’s Day focussing on how women* have empowered and made each other visible throughout history.
A project by Hannah Kindler, Katarina Strasser and Katharina Wenk
Participatory two-hour workshop on the occasion of International Women’s Day focussing on how women* have empowered and made each other visible throughout history.
A project by Hannah Kindler, Katarina Strasser and Katharina Wenk
Participatory two-hour workshop on the occasion of International Women’s Day focussing on how women* have empowered and made each other visible throughout history.
A project by Hannah Kindler, Katarina Strasser and Katharina Wenk
Participatory two-hour workshop on the occasion of International Women’s Day focussing on how women* have empowered and made each other visible throughout history.
A project by Hannah Kindler, Katarina Strasser and Katharina Wenk
Vernissage 29.05. 18.30
Research-based exhibition reclaiming female monsters as queer-feminist figures of resistance, abjection and care, situated in dialogue with sex work and local histories
VERNISSAGE : 18.30
A project by Hannah Kindler
Vernissage 29.05. 18.30
Research-based exhibition reclaiming female monsters as queer-feminist figures of resistance, abjection and care, situated in dialogue with sex work and local histories
VERNISSAGE : 18.30
A project by Hannah Kindler
PAST EVENTS
Starting from reborn dolls—hyper-realistic replicas of infants that are played with by women online—Winnie Luzie Burz performs a hybrid of puppet theatre, reenactment, and livestreaming, unfolding across both an analogue and a digital stage.
A project by Winnie Luzie Burz
Participatory needlework gathering inviting fathers, brothers & allies to rethink care, parenthood & responsibility.
The exhibition featuring a selection of new works on paper and several site-specific interventions.
A project by Mirjam Walter
Talk on textile-based practice, care, motherhood & first printmaking experiments.
Participatory needlework gathering inviting fathers, brothers & allies to rethink care, parenthood & responsibility.
A project by Sanne Freitag
The exhibition centers on Drag *KINGS*. With humor, political intent, and a bold touch of glamour (and punk), artists from Bielefeld, Münster, and beyond take the stage.”
Vernissage: 12.09.25 18.00
A project by Katharina Bosse